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Vereinsamt

by Koen van Gilst. Average Reading Time: less than a minute.

Ik ben dol op Nietzsche, maar helaas, tussen het vertalen en geldverdienen door, blijft er nog maar weinig tijd voor filosofie. Gelukkig heeft Nietzsche ook nog een paar gedichten geschreven. Deze las ik gisterenavond, net voordat ik mijn ogen niet meer open kon houden.

Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein -
Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat!

Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kälteren Himmeln sucht.

Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüsten-Vogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
- bald wird es schnein,
Weh dem, der keine Heimat hat!

(Gedichte, 1869-88, Nietzsche, Reclam-uitgave)

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